Die Albiez-Orgel in St. Verena

Die Orgel in St. Verena steht auf der Empore der neugotischen Orgel. Die 19 Register verteilen sich auf zwei Manuale und Pedal. 

Kurzzusammenfassung

Die von der Firma Albiez erstellte Orgel wurde im Jahr 1973 auf der hinteren Empore aufgebaut. Dabei wurde leider wenig Rücksicht auf die Lichtachse der wundervollen Rosette gelegt und diese vom Neubau verdeckt. Das Instrument beherbergt 19 Register auf 2 Manualen und Pedal und ist vollmechanisch. Die Darstellung barocker Musik liegt dem Instrument. 

DIe Akustik in der neogotischen Kirche ist aufgrund Ihrer, im Verhältnis zur Länge, erheblichen Höhe hervorragend. Die Registerwahl ist – mit kleinen Einbußen – gut gewählt. Das Hauptwerk steht auf 8′-Prinzipalbasis, das Brustwerk muss mit 2′-Prinzipal auf einen Prinzipalstellvertreter in 8′ und 4′-Lage auskommen. Dafür fehlt dem Hauptwerk eine 4′ Flöte. Der Verwendung eines Regal 8′ im Brustwerk ist auf den Trend der Zeit zurückzuführen.

Die Disposition

Klanglich ist das Instrument sehr steil, neobarock angelegt. Persönlich fehlen mir Grundstimmen für einen breiteren Klang. Mechanische Spiel- und Registertraktur sind leichtgängig. Das Brustwerk, wirkt am Spieltisch deutlich stärker als im Raum, für den Zuhörer klingen beide Werke ausgeglichen.
Die wichtigste Überarbeitung ist nach meiner Meinung keine musikalische sondern eine architektonische. Das Instrument bricht optisch die neogotische Erscheinung der Kirche und – was schwerer wiegt – verdeckt das wunderbare Rosettenfenster der Kirche.

Fakten

Erbaut

Register

Opus

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