Wirtschaft & Finanzen

Klamme Kassen, hohe Schulden, wie soll die Stadt denn in Lindau da etwas entwickeln können?

Lindau steht wirtschaftlich an einem Wendepunkt. Die angespannte Haushaltslage, verzögerte Projekte und zunehmende Bürokratie bremsen Investitionen und unternehmerische Initiative. Gleichzeitig liegt unsere Stadt in einer der stärksten Wirtschaftsregionen Europas – im Vierländereck rund um den Bodensee. Dieses Potenzial müssen wir konsequent nutzen.

Lindau wieder handlungsfähig machen

Für mich ist klar: Wirtschaftliche Stärke entsteht nicht zufällig. Sie braucht verlässliche Rahmenbedingungen, klare Prioritäten und eine Verwaltung, die ermöglicht statt verhindert.

Solide Haushalte sind die Grundlage für Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Sicherheit und Lebensqualität. Deshalb setze ich auf eine Finanzpolitik mit Augenmaß: Wirkung vor Volumen, kluge Hebung von Fördermitteln und eine ehrliche Priorisierung der Projekte.

Aktives Flächen- und Leerstandsmanagement

Leerstehende Ladenflächen und brachliegende Gewerbeareale sind kein Randthema – sie sind ein wirtschaftliches Signal. Jeder Leerstand bedeutet verlorene Wertschöpfung, weniger Arbeitsplätze und sinkende Attraktivität.

Ich setze mich ein für:

  • ein systematisches Flächen- und Leerstandsmanagement
  • enge Zusammenarbeit mit Eigentümern
  • Zwischennutzungskonzepte und Pop-up-Modelle
  • aktive Ansprache von Unternehmen und Investoren

Lindau muss wieder aktiv begleiten – nicht nur verwalten.

Investitionsfreundliche Stadt – klare Zuständigkeiten

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer berichten von langen Verfahren und unklaren Zuständigkeiten. Das schwächt Vertrauen. Mein Ansatz:

  • transparente Entscheidungsprozesse
  • klare Verantwortlichkeiten
  • digitalisierte Abläufe
  • verlässliche Zeitrahmen

Investoren und Betriebe müssen spüren: Lindau ist Partnerin – nicht Hindernis.

Gründerzentrum und Co-Working: Innovation vor Ort halten

Wir brauchen neue Impulse für die wirtschaftliche Zukunft. Ein Gründerzentrum in Lindau kann jungen Unternehmen, Start-ups und innovativen Projekten Raum geben. Moderne Co-Working-Angebote stärken flexible Arbeitsmodelle und machen Lindau attraktiv für Wissensarbeit und digitale Berufe.

Ziel ist es, Talente hier zu halten – und neue anzuziehen.

Hochschule, Wirtschaft und Unternehmen vernetzen

Wissen, Praxis und Innovationskraft dürfen nicht nebeneinander existieren – sie müssen ineinandergreifen. Ich setze mich für eine gezielte Vernetzung von Hochschulen, regionalen Betrieben und Wirtschaft ein. So entstehen neue Geschäftsmodelle, neue Arbeitsplätze und nachhaltige Wertschöpfung.

Wirtschaftsbeirat als strategischer Impulsgeber

Lindau braucht zusätzlich ein starkes wirtschaftliches Netzwerk. Ein Wirtschaftsbeirat aus erfahrenen Führungskräften, Unternehmerinnen und Unternehmern kann strategische Expertise bündeln, Kontakte einbringen und die Stadt bei Standortfragen unterstützen.

Interkommunal denken – regional handeln

Die wirtschaftliche Entwicklung endet nicht an der Stadtgrenze. Interkommunale Gewerbegebiete und enge Zusammenarbeit mit Landkreis und Nachbarkommunen stärken die gesamte Region. Lindau muss hier aktiver Partner sein.

Mein Ziel ist klar:
Lindau soll wieder eine Stadt sein, die wirtschaftliche Entwicklung gestaltet – mit Gestaltungswillen, Verlässlichkeit und Freude am Fortschritt.

Wirtschaft ist kein Selbstzweck. Sie schafft Arbeitsplätze, finanziert unsere Schulen und Vereine und sichert die Lebensqualität für alle Generationen. Dafür stehe ich.